Silicon Valley war gestern – die Zukunft liegt im Crypto Valley

Keiner weiß bis heute, wer genau Bitcoins erfunden hat, kommen sie aus Japan, den USA oder von ganz woanders? Sicher ist aber zum einen, dass Kryptowährungen eine der wenigen Segmente sind, in denen Banken noch attraktive Margen von bis zu 10 Prozent verdienen könnten. Eine weitere Besonderheit: In Europa schlägt das Herz der Kryptowährungen am Zuger See, dort drängen sich auf engstem Raum so viele Unternehmer und Wissenschaftler zu diesem Thema wie nirgendwo sonst.

 

Selbst die Gemeinde spielt mit. Im Juli hat der Stadtrat ein starkes Zeichen für Kryptowährungen gesetzt: Er akzeptierte Bitcoins im Einwohneramt, durch eine App, die die Stadt mit der lokalen Firma Bitcoin Suisse entwickelt hat. Da Zug damit die erste Stadt weltweit wurde, an deren Schaltern man mit Bitcoins bezahlen kann, erhielt sie dafür weltweite Schlagzeilen. Knapp ein halbes Jahr ist der Stadtrat mit dem Verlauf des Projekts sehr zufrieden und plant über die Akzeptanz von Bitcoins hinaus die Digitalisierung der Verwaltung und das E-Government voranzutreiben.
Es ist natürlich kein Zufall, dass SpeedLab seine Zentrale in Cham am Zuger See hat, inmitten des Cryptovalley Zug. Keine andere Technologie hat eine solche disruptive Kraft im Finanzsektor. Sollten sich Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder andere durchsetzen, wird der klassische Finanzsektor auf den Kopf gestellt. Kryptowährungen sind bei Transparenz, Schnelligkeit der Transaktionen und Innovationspotential traditionellen Währungen hoch überlegen. Nicht zuletzt bieten sie Banken eine erhebliches Ertragspotential, das sie bei klassischen Dienstleistungen nicht mehr realisieren können.

 

Posted by SpeedLab / Posted on 21 Jan
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